Land Brandenburg – Beelitz Heilstätten

Beelitz Heilstätten das sind teilweise verfallene, architektonisch schöne Gebäude mitten im Wald. Diese Anlage wurde als Tuberkulose-Heilanstalt erbaut aber die Gebäude stehen seit 1945 (1994) leer.

Brandenburg Beelitz Heilstätten (2017)

Ein Baumkronen-Pfad führt über ein teils verfallenes imposantes Gebäude.

Diese Anlage befindet sich westlich von Beelitz an der Autobahn A9. Die meisten Gebäude wurden Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet.

4 Gründe warum Sie das unbedingt gesehen haben sollten

  • Es gibt tolle original Architektur vom Anfang des 20. Jahrhunderts zu sehen.
  • Der wunderschöne Wald lohnt zu jeder Jahreszeit.
  • Vom Baumkronen-Pfad aus hat man prima Ausblicke bis nach Berlin und in den Fläming.
  • Über einem mehrstöckigen mit Bäumen bewachsenem Haus kann man gemütlich spazieren gehen.

Kennen Sie den Ort, an dem Natur, Architektur und Geschichte zusammentreffen?

Mitten im Wald wurde Anfang des 20. Jahrhunderts eine Heil- und Lungenanstalt gebaut welche hauptsächlich der Genesung von Tuberkulose Kranken diente. In den Kriegsjahren des 2. Weltkriegs war hier eines der größten Lazarette. Über 60 moderne Häuser für die Kranken und das Pflegepersonal entstanden so bis in die 1930 er Jahre.

Selbst eine moderne Chirurgie mit 3 Operationssälen entstand hier.

In den letzten Kriegstagen wurden viele Gebäude schwer beschädigt. Teilweise wurden die Gebäude durch die „Sowjetischen Streitkräfte der Roten Armee“ noch bis 1994 nachgenutzt. In diesem Zustand stehen viele Gebäude heute noch im Wald.

Ein Pfad führt um die verlassenen Gebäude, auch werden Führungen durch einige Gebäude angeboten. Hierbei erhalten Sie einen Eindruck von der interessanten Architektur der damaligen Zeit.

Checkliste

  • Die seit vielen Jahren dem Verfall preisgegebenen Gebäude sind immer noch schön anzusehen.
  • Vor den Toren von Potsdam gelegen, kann man diesen Baumkronen-Pfad mit Ausichtsturm begehen.
  • Hier spüren Sie noch die Architektur der 1920 er und 1930 er Jahre.
  • Der Baumkronen-Pfad ist barrierefrei.

Umgebung

Potsdam (nördliche Richtung)

Südliches Brandenburg

Bewertung 

Sehenswürdigkeit:4 out of 5 stars (4 / 5)
Großer Parkplatz:4 out of 5 stars (4 / 5)
Auch für Kinder geeignet:4 out of 5 stars (4 / 5)

Lagebeschreibung

Potsdam Belvedere

Das Belvedere auf dem Pfingstberg ist ein zu den Potsdamer Schlösser und Gärten gehörendes Schloss welches 1847 begonnen aber erst 1863 fertig gestellt wurde.

Potsdam Belvedere auf dem Pfingstberg
Potsdam Belvedere auf dem Pfingstberg

3 Gründe, warum Sie auf den höchsten Punkt Potsdams steigen sollten

Wenn Sie es bis hier oben geschafft haben werden Sie sicherlich etwas außer Atem sein, aber die Eindrücke vom Bauwerk und der umgebenden Landschaft werden Sie dafür entschädigen.

Weiter unten bekommen Sie von mir eine kleine Checkliste der Punkte auf die Sie bei Ihrem Besuch achten sollten.

Geschichte zum Anfassen – Extra Information

  • Das Belvedere wird auch für Hochzeiten gerne genutzt.
  • Der angrenzende Pavillion (Pomonatempel) und der geschwungene Weg zur ‚Großen Weinmeisterstraße laden zum anschließenden Spaziergang ein.

Konnte man das Belvedere schon immer besteigen?

Zu DDR Zeiten war dieses Bauwerk dem Verfall preisgegeben. Es war als ‚Ruine‘ abgesperrt. Ein Blick Richtung Mauer nach Westberlin war wohl nicht erwünscht.

So dauerte es noch ein paar Jahre nach dem Mauerfall bis dieses herrliche Schlösschen wieder restauriert wurde und wieder besichtigt werden kann.

Sie haben heute wieder die Möglichkeit auf die beiden Aussichtsplattformen hinaufzusteigen und in die Ferne zu schauen. Es gibt aber auch das eine oder andere Detail zu entdecken.

So sind die gusseisernen Wendeltreppen zu nennen. Sie müssen sogar auf die grüne Ampel warten bis Sie aufsteigen können. Eine Begegnung der auf- und absteigenden Besucher auf der engen eisernen Treppe würde den ganzen Verkehr blockieren.

Weitere Informationen: https://www.pfingstberg.de/

Checkliste

  • Eiserne Wendeltreppe
  • Mosaik im Turm
  • Fantastische Aussicht bis nach Potsdam und Berlin

„geschichte-zum-anfassen.de“: Empfehlungen für einen Spaziergang

Der Spaziergang zum Belvedere auf dem Pfingstberg läßt sich gut verbinden mit einem Besuch des Neuen Gartens. Dazu geht es zuerst am Pomonatempel hinab durch den wunderschönen Weg im Pfingsbergpark zur „Großen Weinmeisterstraße“ und dann weiter zum Neuen Garten. Hier warten Schloss Cecilienhof und das Marmorpalais auf eine Besichtigung, bevor es durch die Große Weinmeisterstraße mit herrlichen Villen wieder zurück geht zur Russischen Kolonie Alexandrowka unterhalb der Russissch-Orthodoxen Kirche.

Bewertung

Sehenswürdigkeit:5 out of 5 stars (5,0 / 5)
Geschichte:3.5 out of 5 stars (3,5 / 5)
Architektur:3 out of 5 stars (3,0 / 5)
Natur:4 out of 5 stars (4,0 / 5)

Lage

Potsdam Böttgerberg

Der Böttgerberg, das ist ein kleiner Berg, eine Loggia und eine naturnahe Parklandschaft mit künstlichen Felsen. Die kleine Erhebung befindet sich in der Nähe der Glienicker Brücke.

Potsdam Böttgerberg

Der Böttgerberg liegt eigentlich im südwestlichen Zipfel Berlins dennoch ist er umgeben von dem Potsdamer Ortsteil Klein Glienicke. Eine hübsche Loggia steht oben auf dem Berg.

In der einer park-ähnlichen Landschaft schlängelt sich ein kleines Tal mit künstlichen Felsen bis hinab zu den Schweizer Häusern in Klein Glienicke.

In der Nähe der höchsten Erhebung befindet sich die halbkreisförmig zum Park geöffnete Loggia Alexandra, die Prinz Karl 1869 zum Gedenken an eine verstorbene Schwester errichten ließ..

Quelle: Wikipedia

Es gibt etliche gute Gründe für die Besteigung der königlichen Loggia auf dem Böttgerberg

Wenn Sie es bis hier oben geschafft haben, werden Sie sicherlich etwas außer Atem sein, aber die Eindrücke vom Bauwerk und der umgebenden Landschaft werden Sie dafür entschädigen.

Je nachdem ob Sie von der Berliner oder von der Potsdamer Seite aus kommen, von oben haben Sie eine schöne Aussicht von der für Sie bereit stehenden Bank. Ein wunderschönes Tal mit eingestreuten Felsen in der park-ähnlichen Landschaft lassen Sie zum Teil dieser Naturlandschaft werden.

Wie im Märchen „Dornröschen“

Erst in den letzen Jahren wurde dieses Kleinod wieder von Gestrüpp befreit, so das das kleine Tal vor der Loggia nach und nach wieder sichtbar wurde. Auch die teilweise modellierte Landschaft mit künstlichen Felsen wurde wieder frei gelegt. Nun kann man entlang des kleinen Tales fast bis zu den Schweizerhäusern in Klein Glienicke schauen.


Der eingemauerte Böttgerberg

Der enge Mauer-Verlauf um den Böttgerberg herum hatte diesen Teil Berlins in einen Dornröschenschlaf geschickt.

Nun kann man diesen Teil, welcher eigentlich ursprünglich zu den Anlagen der Schlösser Potsdams gehörte, wieder gemeinsam mit den Schweizer Häusern in Klein Glienicke mit einem Spaziergang erleben.

Weiter unten bekommen Sie von mir eine kleine Checkliste sodass Sie bei Ihrem Besuch nichts verpassen.

Checkliste

  • Ein wunderschöner Pfad schlängelt sich entlang des Tals.
  • Im unteren Bereich des Tals wurden künstliche Felsen angelegt.
  • Auf dem höchsten Punkt des „Berges“ befindet sich eine kleine Loggia.

Lohnenswerte Ziele in direkter Nachbarschaft

Bewertung

Geheimtipp:3 out of 5 stars (3,0 / 5)
Natur:3.5 out of 5 stars (3,5 / 5)
Geschichte:3.5 out of 5 stars (3,5 / 5)

Lage